Bulgarien » Donau, Bulgarien

Der einstmals "Königlich- Kaiserliche" Fluss als Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien.


Donau, Bulgarien: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Länge des Wasserwegs: 470 km km
Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll
Voraussetzungen: Boots-Führerschein vorgeschrieben
Gewässercharakter: für Sportliche
Gewässerprofil: Grossschifffahrts-Wasserstrasse
Landseitige Infrastruktur: Ungenügend

Weitere Informationen

Gewässer hat Anschluss an:

Schwarzes Meer

Die Donau als Grenzfluss
ist hier nun ein mächtiger Strom geworden und bildet die Nordgrenze zu Rumänien. Sie fliesst über weite Strecken inmitten unberührter Natur, umso grösser der Gegensatz in der Agglomeration der zum Teil sehr hässlichen und stinkenden, riesiegen Industrieanlagen.
Kosloduj hat mit seinen Atomkraftwerken, welche zum grossen Teil in einem katastrophalen Zustand, weltweit für Aufsehen gesorgt. 4 der 6 Generatoren mussten beum EU - Beitritt Bulgariens stillgelegt werden.

Vorsicht beim Belegen!
Der Strom hat ein Einzugsgebiet von 817'000 Quadratkilometern!!
Was u.a. bedeutet, das ein Wolkenbruch oder sehr grossräumige Regenfälle in 1000 km Entfernung innerhalb kurzer Zeit zu starken Schwnkungen ibeim Wasserstand führen können (auch wenn hier schönstes Wetter herrscht).

Festung Bada Vida
Festung Bada Vida
Vidin
ist eine der ältesten Städte Bulgariens, ihre Geschichte reicht bis ins 3. Jh. vor Christus zurück. Die gösste historische Sehenswürdigkeit ist die Festung Baba Vida, eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen des Landes. Beispiele islamischer Architektur sind die Moschee und die Bibliothek.
Heute wird die Stadt vor allem von Kreuzfahrtsschiffen besucht und bietet ein recht grosses touristisches Angebot.


Der gestohlene Raddampfer "Radetzky"
Kosloduj, der Raddampfer "Radetzky"

Das Museeumsschiff "Radetzky" liegt seit 1984 hier vor Anker, resp. am Schwimmsteg. Das Museeum ist weitgehend dem dem Andenken von Christo Botjow Petkow gewidmet.

Dieser gehörte seit 1869 zu den Führern des Bulgarischen Revolutionären Zentralkomitees.

Mit einer Gruppe von etwa 200 Gefährten entführte er den österreichischen  Donau-Raddampfer "Radetzky" nach Bulgarien, sein Ziel war, damit am Aufstand der bulgarischen Bevölkerung teilzunehmen, der Aufstand wurde jedoch von den osmanischen Truppen niedergeschlagen. Bei seiner Ankunft in Bulgarien fiel Botew unter ungeklärten Umständen.


Flaniermeile Russe
Die Stadt Russe
Wegen seiner Architektur auch das kleine Wien genannt.
Die Stadt hat dem Besucher nicht nur einige sehr interessante Museen zu bieten. Auch die Flaniermeile gehört zu den schönsten Bulgariens, und damit verbunden auch die grosse Auswahl an Läden, Restaurants und Hotels.
Eindrücklich ist auch das etwa 10 km entfernte Felsenkloster "St. Dimitrij Basarbovski" im Dorf Basarbovo.


Die moderne Hafenanlage von Silistra.
Die Grenz- und Hafenstadt Silistra
Hier befindet sich der letzte Donauhafen Bulgariens. Vor allem aber verfügt es über den schönsten Yachthafen an der Bulgarischen Donau, doch leider ohne Infrsastruktur.
Das Städtchen wurde in den letzten Jahren recht aufgepeppt und bietet sogar 1-Klass-Hotels.