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Die obere Ems von Rheine bis Hanekenfähr und der Kanal von Hanekenfähr bis Nordhorn an der Vechte.


Ems und Ems-Vechte-Kanal | Deutschland: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll
Voraussetzungen: Boots-Führerschein vorgeschrieben
Gewässercharakter: zurück zur Natur, alter Wasserweg zum wieder entdecken
Gewässerprofil: Grossschifffahrts-Wasserstrasse
Landseitige Infrastruktur: Ungenügend

Weitere Informationen

Akteller Wasserstand Elbe

Gewässer hat Anschluss an:

Dortmund-Ems-Kanal | Deutschland

Die Ems
hat ihre Quelle in der Senne im Osten von Nordrhein-Westfalen, am Südwesthang des Teutoburger Waldes. Sie ist 371 km lang, davon sind theoretisch 238 km schiffbar. Ab Münster verläuft sie parallel zum Dortmund-Ems-Kanal, ab Meppen vereinigt sie sich über grosse Strecken mit diesem. In Papenburg geht der Kanal endgültig in die Ems über, welche dann nach lediglich 30 km in den Dollart mündet. An den Ufern des Unterlaufs befinden sich die Städte Papenburg und Leer. Die Stadt Emden liegt schon am Dollart.

Die "obere" Ems ist schiffbar ab Rheine und trifft nach 40 km, etwas unterhalb Hanekenfähr auf den Dortmund-Ems-Kanal. Dort findet sich auch der Beschrieb für die untere Ems bis zum Dollart.
Der kurze Ausflug in den Süden nach Rheine bietet wenig Infrastrukturen, ist landschaftlich jedoch sehr angenehm. Sicher einen Halt wert ist das Kloster Bentlage vor Rheine.

Der Ems-Vechte-Kanal
ist die südlichste Verbindung zu den holländischen Kanälen der Provinzen Drenthe und Overijssel im linkselmischen Kanalnetz. Das ganze Netz zwischen Ems und den holländischen Kanälen wurde in den Jahren 1870 bis 1904 erbaut. Der EVK wurde 1879 eröffnet. 1973 wurde die Schifffahrt eingestellt, darf jedoch heute mit Booten bis 12 m Länge wieder befahren werden.
Da die Stecke auf beinahe 18 km fadengerade durch Wälder führt, ist sie wohl vor allem im Hochsommer eine Erholung.