Deutschland » Müritz bis Plauer See

Eine wundervolle Seen-Fahrt in Mecklenburg-Vorpommern



Müritz bis Plauer See: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Schwierigkeitsgrad: Etwas Erfahrung von Vorteil
Voraussetzungen: Charterschein vorgeschrieben
Gewässercharakter: zurück zur Natur
Gewässerprofil: Nur noch touristisch genutzt
Landseitige Infrastruktur: keine Bewertung

Weitere Informationen

Gewässer hat Anschluss an:

Müritz-Elde-Wasserstrasse und Müritz
Müritz-Havel-Wasserstrasse

Die Mütz

Der grösste, ausschliesslich auf Deutschem Territorium gelegene See hat eien Nord-Süd-Ausdehnung von 29 km, von West nach Ost sind es an der breitesten Stelle noch 13 km. Direkt am See befinden sich lediglich 4 grössere Ortschaften, nämlich Waren, Röbel, Buchholz und Rechlin. Dazu kommen die kleineren Anleger von Klink und Sietow und dazu das Hafendorf Müritz, wo die hauptbasis des Vermieters Kuhnle-Tours liegt.


Im Süden ist der See durch die Müritz-Havel-Wasserstrasse mit der Oberen-Havel-Wasserstrasse verbunden, im Nordwesten führt der Reeckkanal zum Kölpingsee.


Das Befahren des See's ist nicht ganz unproblematisch, bei starken Winden wird die Schifffahrt deshalb eingestellt.

Der Kölpinsee

erreicht man von Osten über den Reeckkanal und verlässt ihn nach gut 7km wieder über den Fleesenkanal. An den Ufern des Sees befindet sich weder eine Orschaft, noch eine Marina, geschweige denn ein Hotel mit Gastlieger,  mehr Natur geht beinahe nicht!

 Am nordwestlichen Ende des See's gelangt man durch eine Engstelle in den Jabelsee, etwas weter westlich durch den Fleesenkanal in den Fleesensee.

Der Jabelsche See

ist im Vergleich zum Röblin schon beinahe überbevölkert ...

Am Ostufer der engsten Stelle im nördlichen Teil befindet sich Damerow mit seiner weit herum bekannten Fischerei, gleich gegenüber der Ort Jabel mit der grossen Marina Mirabelle.

Zurück auf dem Röblinsee geht es weiter gegen Westen zum Fleesensee.

Der Fleesensee

Am Nordufer befindet sich der kleine Flecken Nossentin, welcher ein paar Boothäuser beherbergt, jedoch keinen Anlger zu bieten hat, etwas weiter westlich davon folgt die Feriensiedlung Heidepark, mit grossem Bootsteg, welcher nicht öffentlich ist.

Bleibt also nur das Yachthafen resort Fleesensee bei Untergöhren um Südufer.

Nach der Ost-West-Traverse (7.5km) befinden wir uns im Malchower See.

Das Verbindungsstück zwischen dem Fleensee und dem Plauer See besteht aus den kleinen Gewässern "Malchower See" und "Peterdorfer See" welche durch die Elde miteinander verbunden sind.

Viel zu bieten hat hier vor allem die Inselstadt Malchow. Die Stadt besteht heute aus 3 Teilen, der älteste Teil befindet sich auf der Insel, dann folgte die Erweiterung auf dem östlich gelegenen Festland, zuletzt diejenige auf dem westlichen Festland. Die Neustadt im Westen war immer mit einer Brücke verbunden, 1863 warde dann die erste Drehbrücke aus Holz errichtet. Die drehbrücke ist heute technisches Denkmal.

Nach der Stadt ist man für kurze Zeit auf der Elde, danach folgt der kliene Peterdorfer See, auf welchem man bei petersdorf zum Plauer See gelangt. Leider hat Petersdorf keinen öffebntlichen Anlieger zu bieten, was nicht weiter tragisch ist, findet sich doch sicher auf dem Plauer See eine Anlegemöglichkeit.

Der Plauer See

als letzter grösserer See auf dem Weg der Elde zur Elbe ist touristisch recht stark erschlossen. Die Anlegestellen beschränken sich jedoch auf die Stadt Plau und ihre nähere Umgebung. Hier findet der Skipper alles, was er für Boot und Crew braucht.