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Newry Canal & Upper Bann: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Länge des Wasserwegs: 53 km
Anzahl Schleusen: 13
Schleusendimensionen: 13 x 5 m
Schwierigkeitsgrad: keine Bewertung
Voraussetzungen: keine Bewertung
Gewässercharakter: keine Bewertung
Gewässerprofil: Nicht mehr schiffbar
Landseitige Infrastruktur: Kaum vorhanden

Weitere Informationen

Gewässer hat Anschluss an:

Lower Bann | Lough Neagh


Moneypenny's Lockhouse. Foto: Craftilion
Der Wasserweg Newry Canal und Upper Bann ist einer der 4 ehemaligen Verbindungen zum Lough Neagh.
Gegenwärtig ist jedoch nur der in den Norden führende Lower Bann River schiffbar.
Die Route ist heute vor allem als Teilstück des Radweges "Ulster-Way" bekannt.


Stensons Bridge Newry. Foto: aidanfox
Die Geschichte
Wie an vielen anderen Orten auch, begann man mit der Diskussion um eine südliche kanalverbindung zwischen dem Lough Neagh und dem Carlingford Lough so um 1650. Es herrschten allerdings überall in Europa etwas stürmische Zeiten, wodurch sich das Projekt etwas in die Länge zog.
Der an den Lohlegruben von Tyrone beteiligte amtliche Inspektor Thomas Bourg trieb die Planung dann voran.
Nach seibnem Tod führte Edward Lowett Pearce das Werk mit seinem Assistenten Richard Cassels weiter. Letzterer war ein aus Frankreich geflüchteter Huenotte, welcher zuerst in Deutschland und England im Kanabau tätig war.
1731 begann man dan tatsächlich mit dem Bau und zehn Jahre später wurde der Kanal zwischen dem Fluss Bann im Süden der Stadt Portadown eingeweit.


Newry Water Castle. Foto: nikonsnapper
Der Fluss Bann
ist heute noch bis zur Stadt Portadown schiffbar. In der Stadt befindet sich sogar noch ein funktionierender Schwimmstag und es verirrt sich ab und an noch ein Skipper vom grossen See bis hier hinauf in den Süden.

Der Newry Canal
ist noch über ein paar hundert Meter bis zur Einmündung in den Fluss Newry, welcher gleich danach in den Carlingford Lough mündet. An diesem befinden sich denn auch die recht grüssen Hafenstädte Warrenpont, Omeat, Carlingford, Creencastel und Creenore.

Die Viktoria-Schleuse
bei der Mündung des Newry Canals in den Fluss Newry. Ihre Tore werden noch mittels Stahlseil-Zügen geöffnet und geschlossen, eine Technik welche sonst vor allem noch bei sehr alten Schleusen auf dem kontinent zu finden ist.