Italien » Fiume Po

Der schiffbare Fluss Po mit Fluss Ticino von der Stadt Pavia bis zur Mündung in die Adria.


Fiume Po : Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Länge des Wasserwegs: 389 km
Anzahl Schleusen: 1
Schleusendimensionen: 85.00 x 9.50
Max. Tiefgang: 2.00
Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll
Voraussetzungen: Für Mietboote führerscheinfrei
Gewässercharakter: mit urbanem Umfeld
Gewässerprofil: Grossschifffahrts-Wasserstrasse
Landseitige Infrastruktur: Genügend

Weitere Informationen

Gewässer hat Anschluss an:

Delta del Po / Chioggia - Porto Garibaldi
Naviglio Grande / Navigli Lombardi | Italia
Mittelmeer


Bei Papozze / Foto Kurt Frey
Der schiffbare Fluss Po und seine Mündungsarme
Gegenwärtig besteht am theoretisch schiffbaren Teils des Po eine etwas verworene Situation.
Dieser wäre eigentlich zwischen der Einmündung des Ticino bei Pavia bis zur Mündung in die Adria schiffbar, auf dieser Strecke wurden denn auch in den letzten Jahren einge Anleger gebaut.


Faro di Pila / Po di Venezia bei der Mündung in die Adria / Foto Kurt Frey
Tatsächlich ist der Po jedoch nur die 280 km von Cremona bis zur Mündung beim Leuchtturm von Pila schiffbar.
Dies, weil die alte Schleuse oberhalb Cremonas durch eine Neue ersetzt wird. Wann diese in Betrieb gehen wird, weiss weder der Vatilan noch die Götter.
Die Mündung beim Faro di Pila ist stark versandet und sollte auch mit Booten unter 1.50 Tiefgang möglichst bei hohem Tidengang passiert werden.
Um sicher in die Adria zu gelangen, empfehlen sich die Nebenarme "Po di Levante" und "Po di Goro".


Am alten Frachtquai in Mantua / Foto Kurt Frey
Der schiffbare Fluss Mincio
ist auf 23 km bis vor Mantua schiffbar, diese kurze Strecke weist 2 Schleusen auf.


Sonnenuntergang am Po / Foto Kurt Frey

Der Canale Bianco, eine unbekannte Grösse!
Ein bei Hobbyschiffern beinahe unbekannter Wasserweg, welcher am Canale Po - Brondolo bei der Schleuse zum Po beginnt und kurz vor Mantua in den Mincio mündet. Die beiden Enden werden noch regelmässig von Konvois benutzt, der mittlere Teil erfreut vor allem die Fischer. Der Kanal führt vorwiegend durch eine landwirtschaftlich stark genutzte Gegend, Ausnahme ist die Stadt Adria, welche  auf einem kurzen Seitenkanal erreicht wird. Dieser ist durchgehend, doch der tiefen Brücken wegen leider nicht befahrbar. Gespiesen wird der Bianco durch den Mincio.
Idyllische Anlegeplätze findet man leider keine, ab und zu bietet sich die Gelegenheit, an einem der für landwirtschaftliche Güter vorgesehenen Umschlagplätze oder am Ufer bei einem der Bauerndörfer festzumachen.
Länge: 120 km / Schleusendimensionen: 110 x 11 m / Schleusen: 6