Lettland » Daugava | Düna | Dvina

Die einstige Verbindung Ostsee - Schwarzes Mer ist heute auf der Ostsee-Seite noch auf ein paar Kilometern schiffbar.



Daugava | Düna | Dvina: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll
Voraussetzungen: Boots-Führerschein vorgeschrieben
Gewässercharakter: keine Bewertung
Gewässerprofil: Nicht durchgehend schiffbar
Landseitige Infrastruktur: Kaum vorhanden

Weitere Informationen

Gewässer hat Anschluss an:

Ostsee

Die Düna (Daugava)
entspringt in Russland, nahe den Wolgaquellen. Ganz so lange wie letztere wird sie allerdings nicht, doch legt sie immerhin einen Weg von über 1000 km bis zu seiner Mündung in den Rigaischen Meerbusen und damit in die Ostsee, zurück. Nachdem der Fluss Mütterchen Russland verlassen hat, macht er zuerst einen grossen Bogen in den Südwesten über Weissrussland, wendet sich dann jedoch nach Norden und überquert die Grenze zu Lettland in dessen südwestlichster Ecke.

Nachdem in den letzten Jahren im Unterlauf sehr imposante Elektizitätswerke mit den dazu gehörenden Stauseen errichtet wurden, ist der einstmals stolze Fluss für die Schifffahrt gleich drei Mal von seiner Mündung bei Riga abgeschnitten.
Für die Letten sind diese Kraftwerke sicher wichtiger, als die schon seit längerem dem Untergang geweihte Schiffahrt auf dem Strom.
Diese hatte ihre Hochzeit im 19ten Jahrhundert, als der Fluss Düna (Daugava) zusammen mit dem Fluss Ulle, dem Beresina-Kanal und dem Fluss Dnjepr die östliche Verbindung von der Ostsee zum Schwarzen Meer herstellte.