Schwierigkeitsgrad:
Etwas Erfahrung von Vorteil
Voraussetzungen:
keine Bewertung
Gewässercharakter:
zurück zur Natur, Wasserweg in der Einsamkeit
Gewässerprofil:
Nur noch touristisch genutzt
Landseitige Infrastruktur:
Genügend
Anleger, Marinas, Häfen, Infrastrukturen, Hausbootvermieter, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.
Die Geschichte
Ein hochpolitischer Kanal. Gebaut, um die Besetzung der Weichselmündung durch die Preussen zu umgehen, scheiterte das Projekt einer zweiten Verbindung zwischen Warschau und der Ostsee über die Memel schlussendlich an der zaristischen Regierung, welche den Segen für die letzten Kilometer verweigerte. Er dient zurzeit noch einer eher unbedeutenden Ausflugsschifffahrt, verdiente es aber, schon seiner weitgehend unberührten Natur wegen, wieder entdeckt zu werden!
Der Boots-Tourismus
Der Kanal wird immer beliebter, vor allem die Seem-Strecke zwischen der Touristen-Stadt Augustow und er Grenze zu Weissrussland ist landschaftlich wunderschön, doch wird auch der südliche Teil bis zum Narew schon etwas mehr benutzt.
Die Grenschleuse Polen-Weissrusland
19.5 Kilometer des Augustwoski-Kanals befinden sich in Belarus, zwischen dr Grenze zu Polen und er Mündung in die Memel (Nemanus). Von dort sind es dann noch 32 paar Kilometer bis Hrodna am Neman, der mit 300'000 Einwohnern fünftgrössten Stadt in Weissrussland.
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