Schwierigkeitsgrad:
Anspruchsvoll
Voraussetzungen:
Boots-Führerschein vorgeschrieben
Gewässercharakter:
Wasserweg in der Einsamkeit
Gewässerprofil:
Wird wenig befahren
Landseitige Infrastruktur:
Kaum vorhanden
Anleger, Marinas, Häfen, Infrastrukturen, Hausbootvermieter, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.
Der Wasserweg von Polens Hauptstadt in die Wildnis Nord-Ost-Polens.
Seit dem Bau des Debe-Wasserkraftwerks ist es leider nicht mehr möglich, den Narew ab seiner Mündung zu befahren. Der Skipper erreicht den Zegrze-See von Warschau aus über den Kanal Zeranski. Dieser verbindet die Weichsel mit dem Warschauer "Haussee", dem Zalew Zegrzynki, hier finden sich denn auch einige Yachthäfen und Servicebetriebe. Die Letzten allerdings! Hat man einmal den See auf dem nördlichen Zufluss verlassen findet sich nach etwa 180 Flusskilometern in Ostroleka noch etwas, das einem Hafen ähnlich sieht und dann nach weiteren 200 km in Augustow nochmals.
Es ist schon so, die Fahrt auf dem Narew ist eine Reise in die
Vergangenheit. Wird die Gegend nördlich das Zegrzynski-Sees noch
einigermassen landwirtschaftlich genutzt, findet man sich spätestens
östlich von Nowogrod inmitten des unendlich scheinenden Heide- und
Sumpfgebietes Bialowieza-Naturpark, abgesehen von ein paar Wölfen,
Elchen und anderem Getier ist man mutterseelenallein!. Die Bialowiezer
Heide gilt als letzter Tiefland-Urwald Europas.
Eine Fahrt, welche etwas Mut und eine sehr gute Vorbereitung voraussetzt.
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