Polen » Narew

Die Verbindung von Warschau in den Norden zur Masurischen Seenplatte, dem Biebrza-Nationalpark und zum Augustowski - Kanal.



Narew: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Länge des Wasserwegs: 295 km
Max. Tiefgang: 1.40
Max. Durchfahrtshöhe: 3.50
Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll
Voraussetzungen: Boots-Führerschein vorgeschrieben
Gewässercharakter: Wasserweg in der Einsamkeit
Gewässerprofil: Wird wenig befahren
Landseitige Infrastruktur: Kaum vorhanden

Weitere Informationen

Gewässer hat Anschluss an:

Masurische Seenplatte | Fluss Pisa

Der Wasserweg von Polens Hauptstadt in die Wildnis Nord-Ost-Polens.
Seit dem Bau des Debe-Wasserkraftwerks ist es leider nicht mehr möglich, den Narew ab seiner Mündung zu befahren. Der Skipper erreicht den Zegrze-See von Warschau aus über den Kanal Zeranski. Dieser verbindet die Weichsel mit dem Warschauer "Haussee", dem Zalew Zegrzynki, hier finden sich denn auch einige Yachthäfen und Servicebetriebe.  Die Letzten allerdings! Hat man einmal den See auf dem nördlichen Zufluss verlassen findet sich nach etwa 180 Flusskilometern in Ostroleka noch etwas, das einem Hafen ähnlich sieht und dann nach weiteren 200 km in Augustow nochmals. 

Es ist schon so, die Fahrt auf dem Narew ist eine Reise in die Vergangenheit. Wird die Gegend nördlich das Zegrzynski-Sees noch einigermassen landwirtschaftlich genutzt, findet man sich spätestens östlich von Nowogrod inmitten des unendlich scheinenden Heide- und Sumpfgebietes Bialowieza-Naturpark, abgesehen von ein paar Wölfen, Elchen und anderem Getier ist man mutterseelenallein!. Die Bialowiezer Heide gilt als letzter Tiefland-Urwald Europas.

Eine Fahrt, welche etwas Mut und eine sehr gute Vorbereitung voraussetzt.