Russland » Wolga Fluss

Sicher der längste Fluss Europas, manche sagen, es sei auch der Schönste...



Wolga Fluss: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Länge des Wasserwegs: 3250 km
Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll
Voraussetzungen: Boots-Führerschein vorgeschrieben
Gewässercharakter: ein Abenteuer
Gewässerprofil: Grossschifffahrts-Wasserstrasse
Landseitige Infrastruktur: Genügend

Weitere Informationen

Gewässer hat Anschluss an:


Die Wolga
ist mit 3'534 km Länge Europas längster und wasserreichster Fluss.
Er entspringt in den Waldaihöhen, nordwestlich der Hauptstadt Moskau, fliesst in einem grossen Bogen nach Osten bis Kazan, um sich dann zuerst bis Volgogrod nach Südwesten und danach bis zu seiner Mündung ins Kaspische Meer gegen Südosten zu richten.
Der Fluss hat durch den Wolga-Baltikum-Kanal Anschluss an die Ostsee, der Wolga-Moskau-Kanal verbindet den Strom mit der Hauptstadt. Ab Volgogrod ist die Wolga dann durch den Don-Wolga-Kanal mit dem Schwarzen Meer verbunden. Nach Kasan, der Hauptstadt der Republik Tatarstan mit 1.2 Mio. Einwohnern wendet sich unser Fluss gegen Süden. Ab hier wird die Wolga durch die Staustufen über weite Strecken zum grossen See. Die Staustufen werden mit mächtigen, 320 m langen und 28 m breiten Schleusen überwunden. Nach Wolgogrod ändert der Fluss seine Richtung ein letztes Mal und fliesst dem Kaspischen Meer entgegen. Kurz nach der Stadt zweigt den auch der Don-Wolga-Kanal gegen Südwesten ab, dieser führt zuerst ins Asowsche Meer, von diesem ins Schwarze Meer und von diesem über den Bosporus zum Mittelmeer.

Schiffbar ist die Wolga ab der Stadt Tver, wo die Tverca in die Wolga mündet. Am Ende des  Ivankovskoje-Stausee's trifft sie auf die erste Schleuse. Mit der Mündung in den Rybinsker Stausee, wo sie auf den Wolga-Baltikum-Wasserweg stösst, hat sie ihren nördlichsten Punkt erreicht. Nunb geht es gegen Südosten, vornbei an den Grosstädten Jaroslawl (610'000 Einw.), Kostroma (280'000 Einw.) zur Stauhaltung bei Yur'evets. Sie verlässt diese durch die Grossschleusen von Gorodets, um dann bei Nizhniy Novogorod die Wasser der Oka aufzunehmen.