Russland » Wytschegda

Eine Fahrt in die Wälder Nordost-Russlands.



Wytschegda: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Schwierigkeitsgrad: Sehr abspruchsvoll
Voraussetzungen: Boots-Führerschein vorgeschrieben
Gewässercharakter: zurück zur Natur, Wasserweg in der Einsamkeit, ein Abenteuer
Gewässerprofil: Grossschifffahrts-Wasserstrasse
Landseitige Infrastruktur: Ungenügend

Weitere Informationen

Gewässer hat Anschluss an:


Die Wytschgeda
hat auf ihrem Weg von der Quelle im Nordosten des europäischen Teils von Russland bis zur Mündung in die nördliche Dwina 1140 km zurückgelegt. Ihre zwei grössten Nebenflüsse sind die Vym, welche bei Ust'-Vym einmündet und die Syssola, deren Mündung sich bei der grössten Stadt am Fluss, Syktywar, befindet.

Vom Zusammenfluss mit  der Nördlichen Dwina kommend, finden wir die ersten Anleger im kleinen Ort Sol'vychegodsk, danach erreichen wir die Kleinstadt Koryazhma mit ihrer Pontonbrücke. Es kann etwas dauern, bis diese geöffnet wird. Die nächste Fähre befindet sich dann auf der Höhe von Kuliga und beim Ort Irta befindet sich ein grosser Holzumschlagplatz, jedoch ohne Anlegemöglichkeit. Das Städtchen Zheshart (Scheschart) bietet in einer Bucht am Nebenarm so etwas wie einen kleinen "Yachthafen"! Zur Ortschaft Ust'-Vym am Zusammenfluss des Flusses Vym mit der Vichegda gibt es keinen Zugang vom Ufer. Als nächstes trifft man auf der Bergfahrt auf die beiden "Papierfabrikstädte" Ezhva und Syktyvkar. Letzteres ist die Hauptstadt der Republik Komi, diese verfügt über eine kleine Werft. Ab hier beschränkt sich die Berufsschifffahrt auf einige Holzschlepper und das Kursschiff, welches die wenigen weiter nordöstlich liegenden Ortschaften mit der Aussenwelt verbindet. Nördlich der Pontonbrücke zwischen den Ortschaften Vomynbozh und Pozheg wird der Fluss endgültig zum Revier für Fischer, Jäger und andere Abenteurer.