Weissrussland » Prypjat | Prypjaz

Der etwas verrufene Fluss vorbei an Tschernobil.



Prypjat | Prypjaz: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll
Voraussetzungen: Boots-Führerschein vorgeschrieben
Gewässercharakter: keine Bewertung
Gewässerprofil: Grossschifffahrts-Wasserstrasse
Landseitige Infrastruktur: Ungenügend

Weitere Informationen

Gewässer hat Anschluss an:


Der Prypjat
ist 755 km lang und entspringt im äussersten Nordwesten der Ukraine, wendet sich dann in einem grossen Bogen zuerst nach Nordosten, überquert die Grenze zu Weissrussland und schlägt nach der Stadt Mazyr gegen Südosten, um kurz vor der Stadt Prypjat wieder in die Ukraine zu gelangen, wo er nach einigen Kilometern in den Dnepr mündet. Prypjat wurde erst 1970 im Zusammenhang mit den Kernkraftwerken von Tschernobyl gegründet und hatte bei der Reaktorkatastrophe von 1986 ca. 48'000 Einwohner, heute ist es eine unbewohnte Geisterstadt. Der Prypjat fliesst ab Pinsk bis zu seiner Mündung in den Dniepr durch ein Sumpfgebiet, welches sich beidseitig bis auf 6 km ausdehnt.


Der Prypjat ist Teil der Bug-Dnepr-Verbindung. Diese beginnt an der Polnischen Grenze in Brest bei der Mündung des Mukavez in den Bug.  Vom Oberlauf des Mukavez führt der Dnepr-Bug-Kanal in die kanalisierte Pina, welche bei der Stadt Pinsk in den Prypjat mündet. über diesen hat die Schiffahrt dann Anschluss an den Dnepr und ans Schwarze Meer.

Die Dniepr-Weichsel-Oder-Verbindung

Umwelt- und Transportaspekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Weissrussland (Belarus).

Ein Artikel von Herr Gorovsky, Chef der Weissrussischen Behörde für Transport und Komunikation.

Der Beitrag erschien in der Ausgabe 1/2009 der Zeitschrift
Kanläe & Flüsse.

Kanäle & Flüsse

Die Zeitschrift für Binnenskipper, Hausbootfreunde und andere Schleusenschiffer.
Ausgabe 1/2009

Törn Frankreich: Mayenne, Sarthe und Oudon, das vergessene Paradies für Schleusenschiffer!
Neuheiten: Das neue Luxus-Hausboot von Cardinbal Boating
Vereine: Die Peniche Willi und ihre Freunde
Osteuropa: Projekte in Weissrussland
Vergessene Wasserwege: Die Sauldre in Frankreich

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