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  Polen » Kanal Elblaski / Oberländer Kanal / Kanal Ilawa

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Kanal Elblaski / Oberländer Kanal / Kanal Ilawa in der Übersicht


Kanal Elblaski / Oberländer Kanal / Kanal Ilawa im Detail

Anleger, Marinas, Häfen, Infrastrukturen, Hausbootvermieter, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.

1 - 5: Geneigte Ebenen Buczyniec, Katy, Oslesnica, Jelenie, Caluny  
6 - 9: Schleusen


Eigentlich ist der Titel Kanal Elblaski oder Oberländer-Kanal ein Sammelbegriff für folgende Wasserstrassen (von Nord nach Süd):

Die Elblag
hat eine Länge von 15.5 km. Sie fliesst aus dem Jezorio (See) Druzna und mündet ins Zale Wislany (Frisches Haff). Sie durchquert auf ihrem kurzen Weg die Stadt Elblag, welche auch dem Kanal den Namen gegeben hat.


Am Jez. Druzna beginnt dann der eigentliche Kanal Elblaski mit seinen weltberühmten schiefen Ebenen. Danach befindet man sich auf den Seen Pinlewa, Sambröd und Ruda Wode, an dessen Südende die Ortschaft Milomlyn liegt.

Hier zweigt dann auch der Kanal Ilawa nach Westen ab, dieser hat Anschluss an das Seengebiet nördlich der Stadt Ilawa. Die Distanz Milomlyn - Ilawa beträgt etwa 32 km, die Passagierschifffahrt wird hier mit Tragflügelbooten aufrecht erhalten. Der Kanal hat keine Schleusen.


Fährt man hingegen in Milomlyn gegen Süden weiter, befindet man sich wieder auf dem Kanal Ostroda - Elblag und gelangt durch 2 Schleusen zuerst in den Jez. Drweckie und auf diesem zur Stadt Ostroda.

Ab dort führt dann ein 16 km langer Kanal an den Szelag See und das Städtchen Stare Jablonski.

Die "Schiefen Ebenen" oder ein genialer Schleusenersatz
Die "Schiefen Ebenen" am Oberland-Kanal wurden im 19. Jahrhundert durch den preussischen Baurat und Ingenieur Georg Sterke geplant und erbaut. Er überwand mit dieser "Schiffseisenbahn" knapp 100 Meter Höhendifferenz. Das heisst, die Schiffe werden auf Transportwagen, welche auf Schienen laufen, befördert.
Das System ist demjenigen einiger alter Bergbahnen ähnlich. Der Antrieb erfolgt mittels eines Schaufelrades, welches über ein Getriebe die Seiltrommel antreibt. Mit diesem Seil, welches an beiden Enden über grosse Trommeln umgelenkt wird, werden Wagen samt Schiff nach oben gezogen, resp. hinuntergelassen. Der zweite, auf dem Nebengeleise fahrende Wagen dient als Gegengewicht.