Revier- und Törnführer
Reiseführer
Litauen » Ostseeküste / Baltic Sea Coast
Zusätzliche Infos: Alle Anleger & Häfen mit Detailangaben zum Gewässer, Hausboot- & Yachtcharter.
Die Ostseeküste Litauens mit den Nothäfen der Russischen Enklave des Kaliningrader Gebietes.

Der einzige direkt an der Ostsee gelegene Hafen ist Klaipeda, das alte, einst preussische Memel. Joudkrante, Pervalka, Preila, Nida und Dreverna liegen im Kurischen Haff, Minge an der Minija und Uostadvaris am Atama. Ebenfalls aufgeführt sind hier die Nothäfen der russischen Enklave Kaliningrad.
Häfen, Marinas und ihre Infrastrukturen.
Das Kurische Haff
Das Haff ist seiner geschützten Lage wegen ein interessantes Segelgebiet. Auch findet der Skipper in dieser noch weitgehend unberührten Natur kleine, urtümliche Fischerdörfer mit ein klein wenig Tourismus. Das Haff wurde im Jahre 2000 in die Liste der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen.
Die Kurische Nehrung
Dieser, der Küste vorgelagerter, 98 km lange Landstreifen besteht vorwiegend aus Sand und Wanderdünen. Die ersten 52 km im Süden sind Russisches Gebiet, die restlichen 46 km der Halbinsel gehören zu Litauen. An deren Ostseite befinden sich sowohl alte Fischerdörfer wie auch kleine Tourismusstationen mit sehr schönen Stränden.
Die Russischen Nothäfen.
Die Region Kaliningrad (Königsberg) war nach dem Ende des 2. Weltkrieges bis zum Verfall der UdSSR absolutes militärisches Sperrgebiet. Obschon die Kaliningrader grosses Interesse daran haben, ihr Gebiet gegenüber dem restlichen Europa zu öffnen und damit Tourismus und Wirtschaft zu fördern, will es einfach nicht recht gelingen! Zu stark ist das in Russland noch immer mächtige Militär in der Enklave präsent. Es wird viel von der kurz bevorstehenden Öffnung gesprochen, doch hat die Regierung soeben die visapflichtige Grenzzone massiv erweitert.
Anlegen in diesen Nothäfen:
Das Anlegen in den erwähnten Häfen ist nach wie vor visapflichtig. Nehmen Sie also beim Anlaufen eines Russischen Hafens unbedingt Kontakt zur Küstenwache auf (Kanal 16), Sie vermeiden damit hohe Bussgelder und die dazu gehörenden Umtriebe mit der Russischen Bürokratie.
