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Frankreich » Canal du Centre
Zusätzliche Infos: Alle Anleger & Häfen mit Detailangaben zum Gewässer, Hausboot- & Yachtcharter.
Canal du Centre
Bourgogne / Auvergne
Boot-Ferien auf dem Canal du Centre: ****
Länge: 121 km, Schleusen: 61)
Beschreibung: Der Kanal du Centre / Burgund, Die "Bourbonen-Route", von Paris nach Lyon, Teil 5, der Canal du Centre.
Vom Canal lateral à la Loire kommend überquert man die Loire im Aquädukt von Digoin und befindet sich danach im Canal du Centre. Dieser führt zuerst durch das Charolais, durchquert dann das Industrie- und ehemalige Bergbaugebiet von Le Creusot und Montceau les Mines um danach ganz knapp südlich der grossen Weingebiete der Côte d'Or vorbei nach Chalon sur Saône (und damit auf die Saône) zu gelangen. Der Kanal führt mit vielen Kurven durch eine weitgehend unberührte Gegend, vom Kohlebergbau ist lediglich in Blanzy ein Museum übriggeblieben, Städte wie Paray le Monial, Chagny und Chalon bieten alles, was das Herz begehrt.
Information zum Urlaub Boot-Urlaub im Département Saône et Loire, dem südlichen Zipfel des Burgund.
Vorteil: Schöne, ländliche Gegend, gut ausgebauter Kanal, wenig Berufsverkehr.
Nachteil: Gegend um Montceau etwas industriell, im unteren, kurvigen Teil ist wegen den dort verkehrenden Hotelschiffen etwas Vorsicht geboten. Es kann sein das der Kanal schon Anfang Oktober wegen Wassermangel geschlossen wird.
Ein ausgeprägter Familienkanal, welcher etwas mehr Beachtung verdiente
Tourismus
Digoin gehört mit seiner Kanalbrücke über die Loire sicher zu den interessanten Orten, auch die Stadt selbst ist recht hübsch. Als nächstes erwartet einem Paray le Monial, mit seiner "Basilisque du Sacre Coeur" eines der grössten Walfahrtsorte Frankreichs. Für uns gewöhnliche Touristen wurde sogar eine sehr schöne Anlegestelle gebaut. Danach fährt man mit vielen Kurven durch eine liebliche Gegend mit weidenden Rindern um schliesslich kurz vor Montceau noch etwas vom einstmals wichtigen Industriegebiet um die Stadt mit zu bekommen. Der Hafen von Montceau les Mines ist sehr gut ausgebaut und lädt zum Verweilen ein. Angesichts der dazu gehörenden Stadt wird man es beim Übernachten sein lassen. Das anschliessende, recht hübsche Städtchen Blanzy bietet dafür ein Bergbaumuseum, leider sind hier die Anlegemöglichkeiten beschränkt. Nach der Scheitelhaltung kommt ein Leckerbissen für Schleusenfreunde, die 7 Schleusen von Montchanin mit dem dazu gehörenden Kanalmuseum in einer alten Peniche. Danach geht es durch das Tal der Deune, an wessen Ende uns der Halt bei Remigny, dem Nachbardorf von Santenay, erwartet. Wir sind an der Grenze zu einem der bekanntesten Weingebiete der Welt angelangt. Nach einer nicht enden wollenden Rechtskurve landen wir im schön ausgebauten Hafen der alten Ziegeleistadt Chagny. Nur wird mehr geboten, als Ziegel. In unmittelbarer Nähe liegen so bekannte Weinorte wie Santenay, Puligny-Montrachet, Meursault, usw. Am Ende des Kanals erwartet uns Chalon an der Saône mit dem sehr gepflegten Tourismushafen. Chalon bietet dem Besucher derart viel, dass man hier gleich noch 2-3 Tage verweilen möchte.
Küche & Keller
Zuerst hiess der Kanal eigentlich "Canal du Charolais" Soviel zu der Küche im Allgemeinen. Nach dem Abschied von den Rinderweiden, landen wir bald an der Südgrenze der Côte d'Or. Soviel zum Wein. Angesichts der Preise der hiesigen Gewächse, werden wir jedoch eine günstigere Alternative suchen müssen.... Der Halt in Chagny kostet uns jedes Mal eher zu viel, (gelinde ausgedrückt) denn hier wartet unser das "Lameloise***" welches zu den besten Küchen Frankreichs gehört. Wer es gerne etwas günstiger und trotzdem gediegen hat, dem sei das "Chateau de Bellecroix" empfohlen.
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