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  Frankreich » La Charente

Zusätzliche Infos: Alle Anleger & Häfen mit Detailangaben zum Gewässer, Hausboot- & Yachtcharter.

Wasserwege in Südfrankreich:
Die Charente
Poitu-Charente

Eignung für Hausboote & Ferien: ******






 















Ein wunderschöner Fluss mit einer sehr abwechslungsreichen Umgebung, auf welchem allerings etwas Erfahrung seitens des Bootsführers nicht von Nachtell ist.

Die Charente und ihrer Geschichte
Ihre Quelle liegt ziemlich genau zwischen Angoulème und Limoges, um jedoch bis Angoulème genügend Wasser zu führen, fliesst sie zuerst nach Norden bis Civray, um sich dann plötzlich nach Süden zu wenden.

Schon die alten Herrscher bezeichneten diesen Fluss als den schönsten Frankreichs und man ist noch heute geneigt, ihnen Recht zu geben. Zu Berg fahrend ab Rochefort durchquert man die weite, hügelige Gegend mit den berühmten alten Städten der Charente-Maritime, nach 2–3 Tagen erreicht man Cognac mit seinen unzähligen Brennereien, danach wird die Gegend immer eigenwilliger, lässt in düsteren Tälern alte Papiermühlen, bewohnt von Fledermäusen, an sich vorbei ziehen und erreicht nach ein paar altertümlichen Schleusen als Endstation Angoulême, die Hauptstadt der Cartoons und Comix.


















Information zu Ihren  Urlaub auf dem Hausbot vom Limousin zur Poitou-Charente.
Vorteil:
Abwechslungsreiche Gegend, recht gute Infrastrukturen, gutes Klima.
Nachteile: Von Angoulême bis Cognac ist die Strecke wunderschön, doch der Untiefen wegen recht anspruchsvoll. Richtung Atlantik ist der Fluss ab St. Savinien gezeitenabhängig, mit Hausbooten sollte möglichst nur bis Rochefort gefahren werden. 
Vermieter & Infrastrukturen: siehe unter "Inside"

Sicher schon wegen seiner geografischen Vielfalt ein Kanal für Familien, Freunde und Wassersportler.

Tourismus
Es ist seltsam, vor Angoulême ist es noch ein mittlerer Bach und von einem Meter auf den anderen ist sie schiffbar. Aber verweilen wir doch vorerst noch etwas in dieser Stadt der schönen Künste, welche nicht nur das grösste Comix-Museum des ganzen Landes beherbergt, sondern auch mit einer schönen Altstadt und gemütlichen Beizen aufwarten kann. Dazu kommt das wunderschöne Papiermuseum, befinden wir uns doch hier im Herzen der alten französischen Papierindustrie. Weiter talwärts wird noch die eine oder andere stillgelegte Papiermühle Zeugnis dieser glorreichen Vergangenheit ablegen. Wir kommen nun zügig vorwärts, das bis Cognac enge und gewundene Flüsschen ist unverhofft zu einem schönen, breiten Fluss, gesäumt von offenen Hügeln, geworden. Es wird einem leicht ums Herz, man vermeint schon eine leichte Brise Atlantikluft zu spüren.





Küche & Keller

Selbstverständlich gibt es Wein in dieser Gegend, nur ist er selten in dieser Form anzutreffen, in den meisten Fällen kommt er als Cognac in die Gläser. Dann gibt es da noch ein recht heimtückisches Getränk, den Pineau de Charente.  So etwas wie ein Liqueur. Die gelehrten Eichenfässer wurden schon früher mit einem etwas minderwertigen Wein ausgespült (man kann die Fässer ja nicht mit Seife reinigen), das Resultat war eine Mischung aus Wein und Cognac-Resten. Diese Flüssigkeit durften die Arbeiter dann als Cognac letzter Güte mit nach Hause nehmen. Da sie davon jedoch dauernd betrunken waren, wird dieses Getränk heute als Pineau de Charente an die Unwissenden verkauft.
Beim Essen werden Sie von der Küche der Bergler im Oberlauf bis zu den Meerfrüchten im Unterlauf alles antreffen. Oder etwas dazwischen, wie z. B. die Muscheln St. Jacques in geräuchertem Speck und Schnecken auf die verschiedensten Arten.

 

 

 

 

 

waterways,  für Hausboot und Hausbootferien in Frankreich