Revier- und Törnführer
Reiseführer
Frankreich » Canal du Rhône à Sète
Zusätzliche Infos: Alle Anleger & Häfen mit Detailangaben zum Gewässer, Hausboot- & Yachtcharter.
Wasserwege in Südfrankreich:
Der Canal du Rhône à Sète,
Lanquedoc-Roussillon
Du Rhône à l'Atlantique:
Canal du Rhône à Sète / Canal du Midi / Canal lat. à la Garonne / Garonne
Länge: Ab Beaucaire: 97 km, ab St. Gill 70 km, Schleusen: 1
Ihte Bootsferien im Languedoc-Roussillon.
Vorteile: Eine einmalige Landschaft, von einigen Liegeplätze hat es recht gute Zugänge zu den Mittelmeerstränden.
Nachteile: Weit und breit nicht ein Baum, kein schattiger Fleck, es kann im Hochsommer ganz schön heiss werden auf Deck. Zusammen mit den heissen Nächten in Carnon, Palavas, Sète, usw. könnte das an die Substanz gehen.
Eine Fahrt für Familien, Freunde und junge Abenteurer, es winken Natur, Sandstrände und Nachtleben. Der Kanal sollte jedoch wenn möglich ausserhalb der Hochsaison befahren werden.
Der Kanal von der Rhone nach Sète, von der Gamargue durch Languedoc - Roussillon, Beschreibung
Gebaut wurde der Kanal als Verbindung von der Rhône zum Canal du Midi. Im Jahre 1820 wurde er fertiggestellt und führte von Beaucaire nach Sète und zum Etang de Thau. Infolge der Rhône-Kanalisierung, im letzten Jahrhundert, musste die Schleuse in Beaucaire ausser Betrieb gesetzt werden. Jetzt erreicht man den Kanal über den Petit Rhône oberhalb von Arles und die Schleuse von St. Gill. Schon bald stehen wir vor der Entscheidung, die Stadt Aigues Mortes zu umfahren und entscheiden uns, glücklicherweise, dagegen. Gut, es hat wirklich viele Touristen da unten, doch ein Besuch dieser einstmals berühmten Hafenstadt am Mittelmeer ist immer einen Umweg wert. (Wer Lust hat, kann gleich noch einen Abstecher an den pittoresken Fischerhafen Le Grau du Roi am Meer machen). Wir jedoch müssen weiter, der Atlantik erwartet uns. Zurück auf dem Hauptkanal lassen wir die Tourismus-Silos von "La Grande Motte" an uns vorüberziehen, links von uns das Mittelmeer, rechts eine seltsame, riesige rosarote Masse, welche sich bald darauf erhebt und sich als hunderte von Flamingos entpuppt. Bei Palavas zweigt die wieder hergestellte Verbindung zu Montpellier ab, an deren Ende sich ein sehr gut ausgebauter Hafen befindet. Spätestens ab hier hat es beiderseits nur noch Wasser, wir befinden uns in einem der vielen Salzwasserseen, welche durch Dämme vom Mittelmeer abgetrennt sind, ein einmaliges Erlebnis! Diese Natur, die Tiere und ab und an ein einsamer Fischer. Mit etwas Glück schaffen wir die Hebebrücke von Frontignan und legen danach am schönen Sporthafen an.
Ab Frontignan bleiben noch 2 km bis zum Etang de Thau, wo wir die Wahl haben, mit unserem Boot die komplizierte Prozedur der Einfahrt nach Sète zu bewältigen oder eine der schönen Hafenstädte im Bassin de Thau zu besuchen. Wir entscheiden uns für Mèse und finden uns nach einer nicht enden wollenden Fahrt durch die Austern- und Muschel-Parks in einem wunderschönen ehemaligen Mittelmeer-Fischerhafen wieder. Da auch das Bassin de Thau nicht mehr direkt mit dem Meer verbunden ist, fehlen hier zum Glück die grossen, protzigen Jachten, incl. deren Benützer. Da es im Bassin de Thau zu recht schweren Stürmen kommen kann, welchen vor allem die Charterboote nicht gewachsen sind, sollte man sich vor dem Befahren etwas dem Meteo widmen und auf Sturmwarnungen achten, immerhin ist der See ca 20 km lang! Am Ende des Bassin de Thau, südwestlich von Marseillan bei "Les Onglous" stossen wir dann endlich auf den Canal du Midi.



Küche & Keller
Die Küche ist vom Mittelmeer geprägt, speziell dazu kommen Muscheln und Austern aus dem Bassin de Thau. Als örtliche Spezialitäten gelten der Muscadet aus der Gegend um das Bassin de Thau und der "Sandwein" aus der Region Aigues Mortes. Dazu kommt die grosse Auswahl der Weine aus der hiesigen Gegend, dem Languedoc:
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