Revier- und Törnführer
Reiseführer
Frankreich » Biskaya / Golfe de Gascogne
Zusätzliche Infos: Alle Anleger & Häfen mit Detailangaben zum Gewässer, Hausboot- & Yachtcharter.
Der Golf von Biskaya

Biscaya, die Beschreibung
Ein Segler-Paradies! Seiner heftigen Stürme wegen jedoch vor allem eines für gute Segler. Doch auch landseitig bietet diese sehr beliebte Tourismus-Gegend viel. Vom Golf du Morbihan, an der bretonischen Südküste mit seinem milden Golfstrom-Klima, bis zu den Dünenstränden im Aquitaine, vor der spanischen Grenze, finden sich dutzende von Häfen. Wobei es sich meistens um grosse bis sehr grosse Anlagen für den Tourismus handelt (die grösste davon hat 2600 Liegeplätze!). Die verträumten Fischerhäfen der Bretagne findet man hier allenfalls noch auf den, der Küste vorgelagerten Inseln. Diese verfügen jedoch in der Regel über keine Liegeplätze. 
Information: Zur Bretagne, von Brest bis St. Nazaire
Hier erinnert beinahe alles ein wenig an England, die Gegend, die Häuser, die Menschen ..., nur die Vegetation und das Klima sind, dem Golfstrom sei's gedankt, schon beinahe mediterran. Die grössten, der Küste vorgelagerten Inseln sind Belle-Île und Île de Groix, zwei etwas wilde Kleinode.
Poitou Charente, von Nantes bis Royan
Bei Pornic beginnen die "Hausstrände" der weniger mondänen Pariser, diese Sandstrände ziehen sich mit Unterbrüchen bis zur Mündung der Gironde.
Die Inseln: Noirmoutier, Ile de Ré und Ile d'Oléron sind alle durch Brücken mit dem Festland verbunden. Noirmoutier profitiert derart vom Golfstrom, dass es weit ins letzte Jahrhundert hinein halb Europa mit Frühkartoffeln versorgte. Heute leben die Bewohner von ihren Muschel- und Austernbänken, dem Tourismus und etwas Landwirtschaft. Die Insel hat zwei kleine Fischerhäfen, jedoch keine Liegeplätze für Besucheryachten.
Die Ile de Ré ist sehr touristisch orientiert und hat eine kleine Marina, Besucherplätze sind leider nur sehr wenige vorhanden.
Auch Oléron ist mit dem Bau der Brücke zum Festland eigentlich zur Halbinsel geworden. (Was jeder echte Insulaner natürlich bestreitet). Eines haben alle drei Inseln gemeinsam: Eine jährliche
Sonnenscheindauer von 2400 Stunden, ein Klima schon beinahe wie am Mittelmeer, ihre Natur, die wunderschönen Badestrände und ausgedehnten Pinienwälder.
L'Aquitaine: Von der Gironde zur spanischen Grenze.
Weinliebhaber werden Mühe haben, das Revier zu verlassen, beginnt es doch gleich am Nordufer der Gironde mit dem Stadthafen von Pauillac und der neu erbauten Marina "Médoc". Danach folgt der "Monsterhafen" von Arcachon mit 2600 Liegeplätzen. Wer hier an den Dünenstränden baden möchte, wählt vielleicht besser einen der kleinen Sportboothäfen wie z.B. Fontainville im Bassin d'Arcachon oder den Yachthafen von Capbreton. Das Bassin d'Arcachon mit der grössten Düne des Landes, seinen riesigen Pinienwäldern und Naturschutzgebieten verfügt auch über grosse Austernzuchten und kleine, verträumte Fischerhäfen.
