Italien » Laguna di Venezia

Traumhaftes Revier, die Stadt Venedig inmitten eines grossen Naturschutzgebietes.


Laguna di Venezia: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll
Voraussetzungen: Für Mietboote führerscheinfrei
Gewässercharakter: zurück zur Natur, mit urbanem Umfeld
Gewässerprofil: Berufsschifffahrt und Tourismus
Landseitige Infrastruktur: Genügend

Weitere Informationen

Gewässer hat Anschluss an:

Delta del Po / Chioggia - Porto Garibaldi
Litoranea Veneta - Jesolo - Caorle | Fiume Sile / Taglio del Sile / Piave vecchia / Fiume Piave / Fiume Livenza
Naviglio Brenta / Canale Piovego / Brenta navigabile


Die neue Marina von Certosa
Marinas & Anlegestellen in der Lagune von Venedig
Chioggia
Porto Touristico San Felice / ChioggiaImparcadera
Marina di Valle
Lido Pellestrina, Alberoni
Porto di Alberino / Marina di Alberoni (Golfclub)
San Giorgio Maggiore
Segelboothafen
Venezia
Porto Fondamenta Darsena / Darsena della sacca misericordia /
Venezia isola Certosa -
Base Nautica Vento di Venezia / Polo Nautico
Burano / Mazzorbo
Vereinzelte Anlegemöglichkeuten in Brano und auf dem Inselkanal gegenüber auf Mazzorbo
Portegrandi
Marina "Portegrandi Yachting"
Cavalino
Kleiner Anleger beim Städtchen / Mehrere Marinas an der Piave-Mündung
Treporti
Marina Fiorita


In den alten Mauern von Venedig
Venedig - Murano - Burano - Torcello  - Silone - Conche di Portegrandi - Sile
Von unserem Anleger im kleinen Kanal, mitten auf der Insel Vignole liegend, fahren wir bis zum Fondamente Nuove dem nordöstlichen Stadtrand von Venedig entlang und biegen dort nach Norden ab. Vorbei an der Friedhofinsel San Michele gelangen wir nach Murano, der Insel der Glasbläser. Leider findet man hier keine Anlegeplätze, weshalb wir die Insel gestern mit dem Vaporetto von Vendig aus besuchten.
Mit Glück findet man für kurze Zeit ein Plätzchen, um im dortigen Supermarkt einzukaufen zu können.
Weiter geht es auf dem Canale Scom. Giacomo nach Burano. Der schöne Anleger auf Mazzorbo gleich beim Städtchen ist für einen Hausbootvermieter reserviert, doch findet man sicher beim Umrunden der Insel einen Steg für 2-3 Stunden. Es wäre schade, dieses schmucke Inselstädtchen links liegen zu lassen.


Haus auf San Erasmo
Danach geht es auf dem Canale Borgognoni weiter bis zur Abzweigung des Canale Silone, welcher uns durch den wilden, mit Schilf überwachsenen Parco Archealogico zur Schleuse von Poertegrandi führt. Vor der Schleuse entstand in den letzten Jahren eine grosse Marina. Wir halten am Empfangssteg, um zu Mittag zu essen, doch steht in Minutenschnelle der Hafenmeister bei uns und verlangt für das stündige Anlegen 10 Euro.
Wir legen also wieder ab und durchqueren die Schleuse. Danach befinden wir uns auf dem Fiume Sile, wo wir gleich um die Ecke Poller zum Anlegen finden, zum Nulltarif.


Muschelfischer auf der südlichen Lagune
Vom Canale Treporti
über den Canale San Felice ist man noch unter Leuten. Kaum hat man letzteren verlassen, verlässt einem auch die Zivilisation. Wir sind nun alleine unterwegs, flache Lagunengewässer und anzählige, nur von Vögeln bewohnte Inseln begleiten uns auf den Kanälen Riga und dei Bari. Bei der Abzweigung von Lio Maggiore geht es gegen Süden in den Fosso. Hier ist sehr grosse Vorsicht geboten, je nach Tidenstand beträgt die Wassertiefe in der Mitte des gekennzeichneten Kanals nur etas 90 cm.
Am Ende der Fosso wartet das Städtchen Cavallino mit einem wunderschönen neuen Anleger auf uns. Leider wie auch die meisten ohne jegliche wasserseitige Infrastrukturen. Am Hauptplatz, gleich neben dem Anleger, befindet sich die Bäckerei, ein kleiner Supermarkt, die Carabinieri und eines der besten Restaurants in der Lagune. 


Beim Anleger von Cavallino
Weiter geht es durch den Canale Casson, zur Schleuse von Cavallino. Da wir weiter zur Lagune von Marano und Grado wollen, müssen wir uns hier entscheiden. Der nur 6 km lange Kanal Cavetta von Jesolo nach Cortelazzo ist nicht mehr duchgehend befahrbar!  Es bleiben uns zwei Möglichkeiten: Die zwei Kilometer hinunter zum Porto di Piave Veccia und dann dem Lido di Jesolo entlang durch die Adria bis Cortelazzo oder nach Norden auf den beinahe 50 km langen Umweg über Sile, Canale di Piave Veccia und auf dem Piave wieder hinunter nach Cortellazzo. Achtung, die Schwimmbrücke vor Cortellazzo öffnet Sonntags nicht!


Chioggia, Fondamenta San Domenico
Venedig Chioggia
Von Venedig führen 2 Wege in den Süden zur Fischerstadt Chioggia:
1. Ab dem Markusplatz über den Canale Spirito vorbei an der alten Klosterkirche St. Spirito, dann von Malamocco über den gleichnamigen Kanal entlang dem Lido bis Alberoni. Von dort geht es auf dem Canale Pellestrina vorbei an den farbenprächtigen Fischerhäfen S. Piero in Volta, S. Antonio nach Pellestrana, wo wir noch kurz auf den Canale Caroman wechseln und auf diesem den Hafen von Chioggia erreichen.
2. Die West-Route: Diese führt zuerst auf den Canale di Fusana zuerst etwas südlich von Mestre ans Festland und führt danach auf der Grosswasserstrasse Canale di Malamocco gegen den Porto Malamocco. Auf diesem Kanal ist grosse Vorsicht geboten, verkehren hier doch die riesigen Kreuzfahrtsschiffe welche der Stadt Venedig einen Besuch abstatten.
Kurz bevor man an den Porto Malamocco und den Ort Alberoni gelangt, zweigt der Canale di Valgrande gegen Süden ab, schon bald einmal heisst er dann Canale di Lio o Allacciante und einige Kilometer vor Chiocca dann Canale della Peroglola. Auf diesen drei Kanälen befinden wir uns mitten in der Lagune, Wasser soweit das Auge reicht und bis auf vereinzelte Fischerhütten kein Zeichen von Zivilisation!


Kanal in Chioggia
Chioggia
Das Städtchen ist sehr malerisch und ursprünglich, etwas wie ein kleines, gemütliches Venedig mit viel weniger Touristen.
Im Süden Chioggias folgt dann über die Schleuse "Conca grande di Chioggia" der Anschluss zu den Flüssen Brenta und Bacchaglione. Von dort führt auch der Canale di Valle ins Po-Delta.