Frankreich » Rivière Saône, de Corre à Auxonne, France | Flüsse in Frankreich

Der Fluss Saône ab dem südlichen Ende des Canal des Vosges bei Corre bis zur Einmündung des Cala du Rhône au Rhin, auch Petite Saône genannt.


Rivière Saône, de Corre à Auxonne, France | Flüsse in Frankreich: Steckbrief & Übersicht

Gewässer-Bewertung

Länge des Wasserwegs: 147 km
Anzahl Schleusen: 19
Schleusendimensionen: 38.50 x 5.08
Max. Tiefgang: 1.80
Max. Durchfahrtshöhe: 3.50
Schwierigkeitsgrad: Etwas Erfahrung von Vorteil
Voraussetzungen: Für Mietboote führerscheinfrei
Gewässercharakter: zurück zur Natur
Gewässerprofil: Berufsschifffahrt und Tourismus
Landseitige Infrastruktur: Gut

Weitere Informationen

Aktueller Wasserstand der Petite Saône

Gewässer hat Anschluss an:

Canal de Bourgogne | Kanäle in Frankreich
Canal des Vosges | Kanäle Frankreich
Canal du Rhône au Rhin | Kanäle in Frankreich
Canal entre Champagne et Bourgogne | Kanäle
Rivière Saône, de Auxonne à Lyon France | Flüsse in Frankreich
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La Petite Saône, de Corre à Auxonne, Burgund - Franche Comté
Die Petite Saône hat ihre Quelle in den Vogesen, bei Corre stösst die Coney zu ihr und macht sie schiffbar. Die Schiffbarkeit gegen Norden an die Mosel und die Kanäle von Elsass-Lothringen wird durch den Canal des Vosges (früher Canal de l'Est, branche sud) gewährleistet, dieser hat ebenfalls in Corre seinen Zugang zur Saône.
Von Corre bis Gray ist die Saône ein idyllisches kleines Flüsschen, welches sich in vielen weiten Kurven durch die grünen Weiden des Landes windet, ab Gray wird sie etwas ernsthafter, um dann bei St. Symphorien zur Grande Saône und damit auch ein wenig zur Grande Dame zu werden. Der Fluss gehört zu den wichtigsten Wasserstrassen des Landes, stellt sie doch über den Canal des Vosges im Norden, die Verbindung zu Mosel und Meuse her. Im Süden hat sie mit der Rhône Anschluss an die Kanäle des Midi.  Mit den Kanälen Rhône au Rhin, Marne à la Saône, Bourgogne und Centre kommen die wichtigsten Ost-West-Verbindungen dazu.

Ein Fluss für alle, ohne Tücken und Zicken!

Von Corre nach Auxonne
Corre, mit seinem modernen Yachthafen, inmitten zweier Flüsschen und eines Kanals gelegen, animiert nicht zum Verweilen. Machen wir uns also auf den Weg. Das nächste Dorf, Ormoy, lassen wir mit seinem wackligen Steg links liegen, nach der Schleuse von Cendrecourt machen wir am neuen Steg von Jussey fest. Das nette Landstädtchen liegt etwa 2 km landeinwärts. Wir nehmen den Weg trotzdem unter die Füsse und haben es nicht zu bereuen. Der nächste Tag führt uns vorbei an Conflandey, wo, der komplizierten Querungen wegen, einige Vorsicht geboten ist, nach Port sur Saône. Einer kleinen alten Hafenstadt mit leider etwas viel Verkehr (auf der Strasse). Sie haben hier eine der wenigen Gelegenheiten, sich für ein "normales" Essen, (im Marine) oder ein sehr gehobenes im (Château de Vauchoux) zu entscheiden. Das Vauchoux ist etwas teurer...
Der nächste Ort flussabwärts, Scey sur Saône hat seine Anlegestelle auf dem Saône-Arm gleich beim Stauwehr vor dem Städtchen und wäre eigentlich auch einen Halt wert, nur ist es für uns diesmal noch zu früh, fahren wir also weiter. Der erste Tunnel bei der Derivation von Saint  Albin erwartet uns, ein interessantes Erlebnis, welches einiges an Aufmerksamkeit erfordert. Nach der nächsten Schleuse sind wir wieder auf der Saône, wo wir die Gelegenheit haben, auf dem stillgelegten Fluss eine kurze Tour nach Traves zu unternehmen, eine Fahrt wie durch den Dschungel Südamerikas, achten sie auf die Piranhas!
Zurück in der Zivilisation ist der nächste Halt wieder auf einem Seitenarm, in Soing, oder in Charentanay. In beiden dürfen Sie eine Cuisine traditionelle erwarten. Schöner wäre es allerdings im Städtchen Ray sur Saône, unterhalb der Schleuse von Charentenay.  Achtung, Sie müssen gleich nachdem sie wieder auf dem Fluss sind nach rechts (nordwestlich) in die Saône einfahren. Die nächste Etappe bringt einen weiteren Tunnel und am Ende die Stadt Gray, welche wohl den meisten Ansprüchen gerecht wird. Nachdem diese befriedigt sind, geht es weiter zu Tal, vorbei am schönsten Anlegeplatz auf der Saône, Mantoche, bis Pontailler sur Saône, wo wir am Stufenquai zum Apéro anlegen.
Auf unsere letzten Etappe gegen Süden legen wir einen kurzen Zwischenhalt in der alten Garnisonstadt Auxonne ein, der Abend findet uns am winzig kleinen Naturhafen von Mailly le Port, PK 222. Von dort machen wir uns zu Fuss ins etwas landeinwärts gelegene Dorf Mailly la Ville, wo wir zum Abschluss im Restaurant Virion noch eine der besten Küchen des Reviers vorfinden.
Bei pk 219 südlich biegt links der Canal du Rhone au Rhin ab. Hier beginnt auch der gross-schifffahrtstaugliche Teil der Saône, die "Grande Saône".
Vermieter-Basen: Port-sur-Saône, Scey, Gray, Pontailler-sur-Saône